flyer_reil.indd

Lahr – Die regionalen AfD-Verbände führen unter dem Motto „Soziale
Gerechtigkeit und soziale Realität“ am Samstag, 29.07.2017, auf dem
Rathausplatz in 77933 Lahr in der Zeit zwischen 09:30 Uhr und 12:00 Uhr eine
Kundgebung mit dem Essener Bergmann Guido Reil durch. Weiterhin treten
die Direktkandidaten Taras Maygutiak (Offenburg) und Thomas Seitz
(Emmendingen – Lahr) auf.

Bergmann, Gewerkschafter und AfD-Mitglied – nach 26 Jahren SPD

Guido Reil aus Essen arbeitet als Steiger auf der Bottroper Zeche Prosper-
Haniel, dem letzten aktiven Steinkohle-Bergwerk im Ruhrgebiet. Als junger
Bergmann trat er mit 20 Jahren wie Vater und Großvater in die SPD ein und
hat sich viele Jahre als Gewerkschafter und Betriebsrat für die Belange seiner
Kollegen engagiert. Der endgültige Bruch mit seiner langjährigen politischen
Heimat kam während des Höhepunkts der Flüchtlingskrise 2015, als er
feststellen musste, dass in der früheren Arbeiterpartei keinerlei Aussicht auf
eine Kurswende bestand. Mit seiner vernichtenden Kritik an Kanzlerin Merkel
schaffte er es bundesweit in die Schlagzeilen: „Wir schaffen das nicht!“ Der
Eintritt in die AfD war für ihn damit der konsequente nächste Schritt.

Die Themen von Guido Reil: Hartz IV, Altersarmut und Islamierung

„Hartz-IV verbreitet Angst, sich dem System unterwerfen zu müssen, und
diese Disziplinierung macht Lohnsenkungen und Abbau von Sozialstandards
erst möglich, ohne dass sich Widerstand rege“, sagt Guido Reil. Ebenfalls
große Sorge bereitet dem 46-jährigen die fortschreitende Altersarmut und die
Ausbreitung des politischen Islams in Deutschland. Er kritisiert den Zuzug von
hunderttausenden junger Männer aus arabischen Staaten vor allem deshalb,
weil diese schwer integrieren ließen, dies nicht nur wegen fehlender
Sprachkenntnisse, sondern insbesondere auch wegen ihrer Kultur. Die AfD
werde daher mehr und mehr zu der einzigen Volkspartei, „weil alle anderen
Volksparteien das eigene Volk längst im Stich gelassen haben“.

Der Steiger kommt – ehrlich, authentisch, bodenständig

Guido Reil ist Teil des Arbeitnehmerflügels in der AfD und erreichte bei der
Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen in seinem Wahlkreis im Essener Norden
mit 13,35% ein mehr als doppelt so hohes Ergebnis wie die AfD NRW
insgesamt. Das Ergebnis ist vor allem darauf zurückzuführen, dass sich Guido
Reil nicht verbiegt. Rhetorik-Schulungen lehnt er ab und hält an seiner „Ruhri-
Sprache“ fest. Die Themen, die ihn umtreiben, greift er in seinem sich immer
schneller verändernden Lebensumfeld in Essen auf. Guido Reil versteht die
kleinen Leute, weil er ihre Probleme selbst tagtäglich erlebt und beobachtet.
Umgekehrt verstehen die kleinen Leute Guido Reil, weil er ihre Sprache
spricht und spürbar ist, dass er ihre Probleme kennt.

„Wahrheit statt Ideologie: Was mir auf der Seele brennt“

In seinem in diesem Jahr unter dem Titel „Wahrheit statt Ideologie: Was mir
auf der Seele brennt“ veröffentlichten Buch benennt Guido Reil die Probleme
der Menschen, die nicht im Villenviertel wohnen und deren Kinder keine
Privatschule besuchen. Er nennt Beispiele, zeigt Lösungsmöglichkeiten auf
und legt den Finger in die Wunde. Das Buch kann bei Guido Reil direkt
bezogen werden und wird von ihm auf Wunsch auch gerne signiert.